Ein Monat minus Winter

Sinusläufer Februar 1st, 2010

Ich hoffe ihr habt ein wenig Nachsicht mit mir. Im Moment ist der Kopf mit der realen Welt mehr beschäftigt als mit der virtuellen. In Folge dessen vernachlässige ich die virtuelle Welt ein wenig und lasse die Kommentarfunktion meist ungenutzt.

Soviel kann ich sagen, es hat nichts mit Fasenacht zu tun. ;-)

Der Januar war läuferisch ein wirklich ein toller Monat. Insgesamt hab ich 74.6 km und 15 Trainings hinter mich gebracht. Mein zweitbester Monat seitdem ich laufe. Nicht ganz unschuldig daran war der Wettbewerb bei 1-2 sports. Immer einen lieben Bloggerkollegen im Blick hab ich immer versucht gleich auf zu bleiben. Aufgrund seiner Verletzung Anfang bis Mitte des Monats hab ich mich durchaus sicher gefühlt. Doch ich muß neidlos anerkennen das Andy die verlorenen Kilometer gut aufgeholt hat und mit 7,404 km Vorsprung auf den zweiten Platz gelandet ist. Den ersten Platz hat ,außer Konkurrenz aber genauso anerkennend, Miss Monster gemacht.
Ich begnüge mich mit einem dritten und letzten Platz bin aber durchaus zufrieden. Mein gestriger Lauf sollte nochmal Rekorde knacken und somit hab ich mit viel Mühe meine weiteste Distanz auf 10,68 km erhöht und meine 10km Zeit auf 1:15:09 sinken lassen.

Für den Monat Februar haben wir noch einen Wettbewerb angelegt der aber für die ganze Bloggergemeinde ausgelegt ist. Anfängermotivation pur!

Nachdem ich heute in unsere Wohnung eingebrochen bin weil ich den Schlüssel vergessen hab und meine Partnerin wegen dem Schneechaos viel später nach Hause kam (In den Höhenlagen herscht hier Chaos und meine Mutter durfte schon deswegen auswärts nächtigen) werd ich jetzt auf die Couch fallen in der Hoffnung das uns der Schnee morgen verschont.

In diesem Sinne!

Helau! SäBaLä! Meck,Meck! Alaaf! Allez hopp!

Achim ist schuld

Sinusläufer Januar 26th, 2010

Es gibt genug Gründe nicht zu laufen aber ungleich weniger Gründe zu laufen. Nein, ich muß mir gerade widersprechen. Aber die Ausreden sind besser durchdacht.

Letzte Woche hab ich mich ein wenig überlistet und habe die Ausreden ignoriert….. die Laufgründe aber auch.So kam es das ich ich nach meinem Montagslauf erst letzten Sonntag wieder los bin.

Doch ich gehe nochmal zurück zum vorletzten Montag. Mein Ziel war: “Lauf so schnell wie Du kannst ohne anschließend gehen oder kotzen zu müssen!”

Meine Aktivitäten Neuwied 18.01.2010, Tempo - Zeit

Das Ergebnis war eine Spitzengeschwindigkeit von 21 km/h und der anschließende Stop war unfreiwillig dank der roten Ampel.

Jetzt könnte ich dazu noch geistreiche Beweggründe anführen aber die hab ich nicht. Der Grund ist eigentlich der Beweggrund selbst und Spaß am Sport.  :-)

Den Spaß wollte ich am Samstag fortführen aber bei meiner Schiegermutter stand ein Schrank im 3. Stock der gerne in unser Schlafzimmer wollte.

Abgebaut war der Schrank schnell aber die insgesamt 1160 Treppenstufen halten auf und gehen in die Beine. Danach hatte ich quasi die Nase voll von Wadentraining. Durch den Muskelkater hab ich am Sonntag nur ein läuferisches Pflichtprogramm absolviert. Lust hatte ich keine aber der “Feind” kommt gefährlich nah.

Motivation kann so unterschiedlich sein aber ich muß sie mir suchen. Ich fange meine momentane Stimmung ein und passe den Lauf dementsprechend an. Das ganze ist zwar nicht effizient aber bringt mich dazu regelmäßig zu laufen.

Gestern hab ich auf Twitter die Aktion von Achim Achilles verfolgt. Es geht darum ein Bild einzusenden was mit Laufen und Winter zu tun hat. Leider hatte ich keine adäquaten Bilder zur Hand so das ich meine heutige Motivation aus der Aktion gezogen hab. Also Fotoapparat mitgenommen und los. Da der Akku bei den Temperaturen schnell den Geist aufgibt hatte ich noch Zeit mir Gedanken über weitere Ziele zu machen.

Was dabei rausgekommen ist seht ihr hier:

Meine Aktivitäten Neuwied 26.01.2010

Ich gebe zu das es in der Endfassung nicht so schön geworden ist. Aber in GPS schreiben bin ich noch ein blutiger Anfänger.

Wer es nicht erkennt: E V A

Einige von euch werden es schon mitbekommen haben aber ich möchte es nochmal kurz erwähnen. Die Runningfreaks haben eine Aktion gestartet: Laufend etwas bewegen

Die Seite spricht für sich und macht jede weitere Erklärung von mir überflüssig.

Mein erster Marathon…

Sinusläufer Januar 22nd, 2010

…dauerte zwei Jahre!

Rückblick:

Vor vier Jahren habe ich mich dazu entschlossen den Meister zu machen.

„Morgen Meister!“ brüllen einem die schrillgrünen Plakate der Handwerkskammer entgegen.

untitled

In etwa wie: „In 12 Wochen zum Marathoni!“ Den Glauben daß ich es so leicht haben würde hatte ich nie. Doch was mich tatsächlich erwartete darauf konnte ich nicht vorbereitet sein.

Da wären als erstes all die Dinge, die es für eine gute Vorbereitung braucht:

1.Eine geduldige Frau an der Seite (ohne die sonst nichts möglich gewesen wäre)

Des Weiteren ist diese ein Allheilmittel gegen:

Unsicherheit, Überempfindlichkeit, Unwohlsein, innere Anspannung und Überbelastung,

Angst, Nervosität, Gereiztheit, Aggressivität, Apathie, Hypochondrie, depressive Verstimmung, Niedergeschlagenheit, Resignation,Konzentrationsschwäche, Tagträumen,

Alpträume, eingeengte Wahrnehmung, Fixierung auf den Stressor, rigides Denken (Scheuklappeneffekt), Denkblockaden, Gedächtnisstörungen, Gedankenkreisen, Leistungsabfall, Fehlerzunahme

2. enormes Verständnis für anders denkende Mitarbeiter der Handwerkskammer

3. Unmengen an Süßigkeiten

4. eine kleine Papierfabrik

5….die zugleich auch Druckerpatronen herstellt

6. eine mittelständische Kaffeeplantage

7.eine Flatrate von Reemtsma

8. viel viel Zeit

Der Meistervorbereitungskurs besteht aus vier Teilen. Angefangen hab ich mit den theoretischen Teilen drei und vier weil diese zeitlich vor den anderen Teilen lagen. Die Theorie ging mir sehr gut bei und das die Freizeit erstmal etwas kürzer ausfiel nahm ich auch als gegeben hin. Dreimal die Woche von 17.15 Uhr bis 20.30 Uhr klang überschaubar.

Für die Teile 1 und 2 gab es zu dem Zeitpunkt noch keinen Termin. Ich hoffte nur das ich nach den Teilen 3 und 4 nahtlos an den Vorbereitungskurs 1 und 2 anknüpfen konnte um nicht zuviel Leerlauf zu haben.

Doch leider kam es anders. Der Kurstermin war leider etwas früher und ich steckte noch in der Prüfungsvorbereitung für den theoretischen Teil.

Also was sollte ich tun? Entweder die Kurse für 3 und 4 abschließen und mich auf die Prüfung vorbereiten und den nächsten Termin abwarten oder zusätzlich noch die anderen Kurse zu besuchen. Da aufgrund der geringen Teilnehmerzahl kein neuer Kurstermin feststand hab ich mich dazu entschlossen zweigleisig zu fahren um nicht zuviel Leerlauf zu haben.

Die Folge davon waren die Prüfungsvorbereitung und fünf bis sechs mal die Woche zum Unterricht zu gehen. Freizeit ade…

Aber ich wollte nicht das sich das ganze zu sehr streckt und ich länger als zwei Jahre für meinen Meister brauche.

Hier jetzt mal im folgenden die vier Teile des Meistervorbereitungskurses:

Teil 1 Fachpraktischer Teil

Meisterstück

Teil 2 Fachtheoretischer Teil

Gefahrenmeldetechnik

Messtechnik

Studiotechnik

Elektrotechnik

Radio-TV-Videotechnik

Hoch- Nieder- Impulsfrequenztechnik

technische Mathematik

Informatik

Fernmeldetechnik

Normen und Vorschriften

Teil 3 Wirtschaftlicher und Rechtlicher Teil

Buchführung

Wirtschaftliche Grundlagen bei der Betriebsführung

Finanzwirtschafliche Grundlagen

Betriebs- und Personalorganisation

EDV (Grundkurs)

Allgemeine Rechtskunde

Handwerks- und Handwerksorganisatinsrecht

Arbeitsrecht

Steuerrecht

Versicherungswesen


Teil 4 Berufs- und Arbeitspädagogischer Teil

Ausbildereignungsprüfung

(ADA-Schein)

Nachdem ich die Prüfungen der Teile drei und vier erfolgreich hinter mich gebracht habe konnte ich mich jetzt auf die anderen Teile konzentrieren.

Meisterprüfung

Prüfung für den dritten Teil

Zum Glück wurde es jetzt wieder etwas ruhiger wobei die Freude auf Freizeit nur von kurzer Dauer war. Aufgrund der Tatsache das die Kurse nur Crash-Kurse waren mußte ich noch viel nebenbei lernen um mich auf die Prüfung vorzubereiten. Was dann nach eineinhalb Jahren der nebenberuflichen Fortbildung kam, war der Mann mit dem Hammer!

Einfach mal ein Wochenende lang nichts tun, Zeit für den Partner haben, etwas mit Freunden unternehmen oder einfach am gesellschaftlichen Leben teilhaben-all das durfte ich mir eigentlich nicht leisten. Zusätzlich zu dem eh schon vorhandenen Zeitmangel für das Nötigste stand bei uns auch noch ein Umzug an. Ich fing an zu überlegen ob dieser Titel es überhaupt wert wäre. Meister! Was heißt das überhaupt? Erreiche ich damit mein Ziel? Bekomme ich dadurch mehr Ansehen oder wird mir das wirklich berufliche Vorteile bringen?

In mir machte sich Unzufriedenheit breit und die Wertigkeit des Ziels verschwamm immer mehr.  Hinzu kam das wir als Kursteilnehmer nicht zufrieden waren mit unseren Kursleitern. Das führte zu Problemen der besonderen Art und man bekommt deutlich gezeigt wie wichtig man genommen wird.

Dann war es so weit: das Meisterstück nahte. Ich stellte einen Antrag auf Genehmigung meiner Idee für das Meisterstück der mir dann auch mit wenigen Auflagen genehmigt wurde. Da der Tag mit lernen und arbeiten gefüllt war baute ich das Meisterstück in einer Zeit wo andere bereits im Bett lagen.  Als dann der große Tag gekommen war, machte man mir in Sekunden klar daß mein Meisterstück nicht aufwendig genug wäre. Did Not Finish!!! Ich lag am Boden.

Natürlich wollte ich wissen warum mein Antrag überhaupt bewilligt wurde wenn es den Anforderungen des Prüfungsauschusses doch offenbar nicht entspricht? Aber das hatte ich so hinzunehmen und ich durfte die Prüfung wiederholen.

Jetzt war ich wirklich an dem Punkt angekommen wo ich zweifelte. Soll ich die Prüfung wirklich beenden? Es ist doch nur ein Meistertitel! Was soll mir das überhaupt bringen?

Natürlich hab ich die Prüfung wiederholt aber es war ungleich schwerer, sich nach einer solchen Niederlage wieder selbst zu motivieren und noch einen drauf zu setzen.

Ich bestand.

Doch nach Jubeln war mit nicht zu Mute. Geschafft! Fertig! Loslassen! Was hab ich denn jetzt genau geschafft? Erst heute wird mir allmählich klar ich bin

Deutscher Meister!

Meisterfeier

Siegerehrung

Vielen lieben Dank mein Schatz! Ich war in der Vorbereitung nicht immer leicht zu ertragen und in der Tapering-Phase ein Scheidungsgrund. Aber Du hast mich noch unterstützt und mich mit Energie versorgt.

Spenden für Haiti?

Sinusläufer Januar 19th, 2010

Gestern ist bei uns ein Balken im Haus verrutscht und die Statik droht einzubrechen. Wir haben erstmal einen Architekten angefordert der uns jetzt Lösungsvorschläge bieten soll. Das erste was er gemacht hat war den gefährdeten Balken abzustützen. Das ganze steht jetzt erstmal soweit sicher aber eine Dauerlösung ist das nicht.

Jetzt hat der Architekt gestern erstmal drei Baufirmen angerufen damit diese den Schaden beheben können. Das schlechte an der Sache war das er Hunderttausend Euro Vorabzahlung verlangt hat und wir jetzt die Mitarbeiter der Baufirma bei uns im Wohnzimmer sitzen haben obwohl nicht klar ist

welche Aufgaben erfüllt werden müssen. Außerdem ist die gesamte Bausubstanz sehr schlecht und man muss sich erst überlegen wie das Haus gerettet werden kann. Das unser Haus aber gerettet bzw. saniert werden muss steht außer Frage. Aufgrund unserer emotionalen Verbundenheit steht alles abzureißen nicht zur Diskussion.

Natürlich ist diese Geschichte bei uns nie passiert aber wenn sie passieren sollte dann wäre doch einiges falsch gelaufen. Die erste Abhilfe war notwendig und unabdingbar aber warum der Vorschuss?

Das Prinzip kenne ich aus dem Sandkasten. Okay, der Sand ist schon mal da. Was bauen wir daraus? Das ist aber in unserer Wirtschaft nicht durchführbar und macht auch ohne Plan keinen Sinn.

Doch das sich solche Geschichten zutragen können erleben wir momentan in den Medien und das rund um die Uhr.

Ich meine damit das vor kurzem stattgefundene Erdbeben in Haiti. Hier werden jetzt Unmengen von Geldern gesammelt aber wo dieses Geld wirklich landet oder wofür es eingesetzt wird weiß man nicht.

Das man Hilfe schickt um den Menschen zu helfen steht außer Frage. Das Gelder benötigt werden um Lebensmittel,Ärzte, und sonstige humanitäre Hilfe anbieten zu können ist ebenfalls ohne Zweifel notwendig und gut. (Erstmal den Balken stützen)

Aber wenn Spendengelder aufgerufen werden um sich a) als Wohltäter darzustellen oder b) daran mitzuverdienen dann platzt mir der Kragen.

Überall in den Medien wird aufgerufen. Spenden,spenden,spenden……. natürlich noch die Bilder mit den Opfern im Hintergrund.

Versteht mich nicht als schlechten Menschen! Hier geht es um eine schlimme Situation in der man helfen muss! Aber die Vergangenheit hat uns gezeigt das Gelder vom eigenen Land veruntreut wurden und große Firmen daran verdienten und es immer noch tun.

Was passiert denn nach der Erstversorgung?

Das Geld soll angelegt werden für eine gute wirtschaftliche Struktur, für Wohnungen, Lebensmittel, halt alles was man braucht damit sich das Land selbst versorgen kann ohne in Armut zu leben.

Die Probleme die dabei auftreten:

-Das Land gilt als das korrupteste Land auf dem Internationaler Korruptionsindex

(Drogenhandel, Gewalt, Raubüberfälle)

-In dem Land gab es nie eine Ordnung oder eine Struktur.

-Eine sehr schwache Wirtschaftslage

-instabile politische Lage

Somit ist es fast schon gegeben das sich jeder erstmal die Taschen voll machen will bevor das Geld da ankommt wo es nötig ist.

Die BRD hat gegenüber Haiti ein Erfüllungsverbot verhängt was besagt das nicht nur der Warenverkehr untersagt ist sondern auch die bereits geschlossenen Verträge von ihrer Gültigkeit befreit sind. So gut sieht es aus.

Ich möchte es nochmal schreiben !

Hier geht es nicht um feindliche Gesinnung oder Mißgunst oder sonst was! Spenden können helfen und auch wichtig sein aber man sollte sich sehr sehr gut überlegen wo man es macht! Denn wenn 20% meines Geldes schon für die Verwaltung draufgeht klingt das schon ein wenig hoch.

Hier mal ein paar Links:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,386284,00.html

http://www.focus.de/finanzen/news/tid-8326/missbrauch_aid_229435.html

http://www.flensburg-online.de/blog/2010-01/spenden-fur-erdbebenopfer-in-haiti-kommt-das-geld-auch-an.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1347198/Afghanistan-Spendengelder-veruntreut.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/868/500138/text/

Um diesen Menschen langfristig zu helfen bedarf es mehr als nur Geld.

2. Teil Widerstand gebrochen

Sinusläufer Januar 17th, 2010

Nach dem letzten Satz war es schon so gut wie entschieden. Hatte ich doch vor dem Blogpost überhaupt keine Ambitionen rauszugehen so hat sich die Einstellung während des schreibens gewandelt.

Ein weiterer Aspekt, nicht zu laufen, war natürlich der Blogbeitrag von Miss Monster. Natürlich ein gutes Argument um seinen Schweinehund zu füttern ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Doch Temperaturen an der 6 Grad Marke haben eine großflächige Schneeschmelze bewirkt. Den Vorteil hatte Evchen leider nicht.

Der Lauf war gedanklich sehr schön denn einmal auf der Strecke ist ein weiterer Sieg. Die Strecke selbst war passabel zumal ich meistens auf der Straße gelaufen bin und nurch durch vorbeifahrende Autos auf den Gehweg ausweichen mußte.was ich allerdings nicht erwartet hätte war die Sonne. Das sie sich noch mal kurz blicken läßt war ein Foto wert.

Foto264

Na gut, zwei wert.

Foto265

Ausgereizt hab ich es nicht aber für 5,11 km hat es gereicht.

Fenstergedanken

Sinusläufer Januar 17th, 2010

Tropf,tropf,tropf ich beobachte jetzt schon eine Weile das Gartenhäuschen des Nachbarn wo sich langsam der Schnee vom Dach löst. Eigentlich sollte das Wasser die Regenrinne hineinlaufen aber das Wasser entscheidet sich lieber den Holzbalken entlang hinabzugleiten.

Wenn ich den Focus etwas verschiebe  sehe ich eine vom Sauwetter angegriffene Fensterscheibe die jetzt auch ihre Aufmerksamkeit fordert. Etwas links auf der Fensterbank steht ein Foto meiner kleinen Nichte. Aufgenommen am Strand von Spanien im schönsten Sonnenschein.

Hier drinnen wirkt es wärmer als draußen und es sieht nicht so aus als würde ich eine Einladung nach draußen ausschlagen. Das Wetter wird mich nicht einladen und das auch in naher Zukunft nicht. Soll ich mir tatsächlich eine Einladung erkämpfen. Wo der Mensch doch so gerne den Weg des geringsten Widerstandes geht?

Geschenke gab es gestern, wenn ich etwas möchte dann muß ich es mir einfordern. Wenn ich laufen mag dann brauche ich keine Einladung. Dann lade ich das Wetter ein mit MIR zu laufen.

Doch mag ich kämpfen?

Vielleicht steckt die Kraft dazu ja in diesem Blogpost.

Jetzt mach ich es mal wie Feuerpferdle und schreibe

-Fortsetzung folgt-

Kontrastprogramm

Sinusläufer Januar 11th, 2010

Da mich das Wetter aktuell etwas ankotzt werde ich hier mal einen etwas anderen Blogpost machen.
Nicht falsch verstehen. Ich liebe Schnee und ich freue mich wie ein kleines Kind bei jeder Schneeflocke. Aber wenn einem, so wie heute, das Wetter den Lauf versaut dann hört der Spaß auf.

Die kleinen Schneeflöckchen quetschen sich in jede Ritze und machen eine schöne schmierige Schicht daraus. (Da hört die Toleranzgrenze auf) An die Autofahrer möcht ich heute gar nicht denken.

Desweiteren hat sich Andy bei seinem gestrigen Schneelauf verletzt. Gute Besserung an dieser Stelle.

Deswegen laß ich jetzt hier mal die Sonne scheinen.

IMG_6710

IMG_6648IMG_6605IMG_6565IMG_6563IMG_2837

Das letzte Bild ist etwas außer der Reihe aber extra für Indy! [Ich hoffe Du erkennst sie wieder. ;-) ]

Ich hoffe euch hat der kleine Ausflug in die Sonne gefallen!

Miss Daisy

Sinusläufer Januar 9th, 2010

Da ich ein begeisteter Leser der Taschenbücher bin mußte ich natürlich raus um Daisy zu begrüßen.
Okay, Schwachsinn.
Da ich natürlich ein begeisteter Leser der Taschenbücher bin hatte ich überhaupt keine Lust vor die Tür zu gehen.
Ne, das war jetzt auch blöd. Begeistert war früher mal. Gerne könnte man aber noch sagen.

Na gut,ich setze nochmal an. Die Wetterlage lockte einen nicht unbedingt an der Teilnahme des Straßenverkehrs und die Medien infiltrierten einen geradezu mit dem Arsch zu Hause zu bleiben. Doch als ich heute aufgewacht bin hatte ich die große Lust einen Schneemann zu bauen. Um das innere Kind zu befriedigen bin ich raus und fing an. Enttäuschend war aber das der Schnee dafür nicht geeignet war. Also hab ich die Idee aufgegeben und bin wieder rein.

Diese schöne warme kuschelige Zuhause, dieser seit gestern eingebrannte Gedanke faul auf der Couch zu liegen. So gerne hätte ich das umgesetzt wenn es da nicht noch diesen Wettbewerb auf 1-2 sports geben würde. Der war es der mich motivierte vor die Tür zu gehen. “Schnell” noch Musik auf das Handy und los. Naja, aus dem schnell wurde nix. Die Auswahl der Musikstücke dauerte länger als der Lauf selbst. Ich kann mich bei sowas schnell verlieren.

Außerdem mußte ich dann feststellen das ich das Handy nicht geladen hab. Also Plan B und den iPod holen.

Mittlerweile hatte ich schon wieder richtig Hunger hab mir aber aus der Not nur schnell zwei Milchschnitten reingezogen.

Das reichte dann erstmal bis ich nach dreizig Minuten laufen, rutschen und Storchentanz wieder hungrig vor der Haustür stand.

Ich hab jetzt erkannt wenn ich Leistung erzielen möchte muß ich wesentlich mehr essen. Letzten Montag hab ich meinen zweiten Zehner gemacht der über meine Reserven hinaus ging. Am Mittwoch nochmals einen vier Kilometer Lauf und seitdem hab ich das Gefühl ich müßte ständig essen. Da die Nahrungsaufnahme bei mir nur eine Notwendigkeit darstellt fällt mir das schwer. Diese Tatsache mag vielleicht einige Neider hervorrufen ist aber tatsächlich nichts worauf man neidisch sein kann.

Wenn ich mal anfangen würde morgens zu frühstücken könnte das schon erhebliche Vorteile haben.

Erst wollte ich den Blog Post Daisy Bezwinger nennen aber wenn ich mir Steffens Lauf ansehe mach ich mich mal lieber etwas kleiner.  ;-)

Flach aber wirksam

Sinusläufer Januar 5th, 2010

Wie bei so vielen Dingen liegt es der Industrie sehr am Herzen die Kauflust der Konsumenten zu steigern. Das dabei Methoden angewandt werden die mich Bullshit schreien lassen liegt auf der Hand. Denn eigentlich werden nur Angebote mit Luftblasen gemacht.

Beispiel Nr. 1 Das Kontrastverhältnis
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit gab es Kontrastverhältnisse von 100:1 oder 500:1 bis 1000:1. An dieser Grenze ist das Kontrastverhältnis eigentlich schon ausgereizt. Zur Verständnis sei gesagt daß diese Werte das Verhältnis zwischen dem weißesten weiß und dem schwärzesten schwarz beschreiben. Als Beispiel liegen bei 500:1 dann 498 verschiedene Farbtöne zwischen schwarz und weiß. Je höher das Kontrastverhältnis desto besser die Farbwiedergabe bzw. die Farbreinheit.

Doch wie kann ich Werte von 1.000.000:1 erzeugen wo uns doch die Werbeindustrie die Zahlen offenbart? Grundsätzlich gar nicht denn kein Panel(Bildschirm)- Hersteller könnte solche Werte erreichen. Dafür gibt es immer noch die Gesetze der Physik bzw. Chemie.

Um ein Bild kontrastreicher zu gestalten werden bei den LCD-Geräten das Backlight (Hintergrundbeleuchtung) verändert. Bei hellen Bildszenen wird das Hintergrundlicht erhöht und bei dunklen Szenen wird es eben runtergeregelt. Da ich die Helligkeit nahezu stufenlos verändern kann wird der Wert des Kontrastverhältnisses künstlich hochgezüchtet und dem Betrachter ein anderer Kontrast vorgegaukelt.

Das heißt dann je höher das Kontrastverhältnis umso weniger erkenne ich den Mörder beim Tatort. Denn wenn das Backlight bis auf ein Minimum reduziert wird dann wird das Bild auch einfach dunkler.

Beispiel Nr.2 LED-TV
Ist LED-TV besser als LCD-TV?

Diese Frage dürfte eigentlich gar nicht existieren. Mit LED-TV ist eigentlich nur die Hintergrundbeleuchtung gemeint. Die ersten LCD-TV Geräte haben noch mit Röhren als Hintergrundbeleuchtung gearbeitet wo hingegen die neue Generation LED’s als Hintergrundbeleuchtung einsetzt. Doch man möchte uns glauben machen es wäre eine völlig neue Erfindung. Als positiven Effekt kann man den geringeren Stromverbrauch anerkennen. Wobei die Differenz auch gerade mal bei 20 Watt liegen mag. Das ist wieder Geräteabhängig.
Somit bleibt ein LED-TV immer noch ein LCD-TV!

Jahresabschluss 2009

Sinusläufer Dezember 30th, 2009

Wer es noch nicht gemerkt hat, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Grund genug mal über das vergangene Jahr läuferisch nachzudenken. Außerdem drängt sich die Frage auf: “Wo geht es hin?”

Ich möchte im neuen Jahr natürlich meine “Läuferkarriere” ausbauen. Dazu gehören weitere Distanzen und der ein oder andere Wettkampf.

Doch erstmal bleib ich noch im hier und jetzt.

Heute ist mein Gewinn von Diro-Sports eingetroffen. Pünktlich wie versprochen. Das alleine wäre schon ein Anlass gewesen um die Laufschuhe anzuziehen wenn da nicht noch die magischen fünf Kilometer gewesen wären die mich zu meinen 450 km bringen sollen. Also Klamotten, Schuhe,305 und Mütze an, dann kann es losgehen.

Der Lauf war nichts spektakuläres aber in so fern gut das ich jetzt 450 km auf dem Jahrekonto stehen hab und der Diro-Mütze mal das schöne Rheinland zeigen konnte.

Foto252

Na gut, bis auf die kleine drückende Körperöffnung, gab es nichts spektakuläres, aber keine Details. Wo das hinführt seht ihr hier und genauso war es auch. Im folgenden Schaubild ist alles gesagt.

Meine Aktivitäten Neuwied 30.12.2009, Tempo - Distanz

Anschließend mußte ich dann nochmal raus um den Rest der fünf Kilometer zu erreichen. ;-)

Shit happens!

Was war gewesen

Ich laufe seit dem 11.04.09. Angefangen hat es mit 1,3 Kilometern in 8:00 Minuten. Ich war viel zu schnell unterwegs und meine Lunge zeigte ihr Innerstes. Was für eine besch…..eidene Idee. Was macht laufen überhaupt für einen Sinn? “Sport und Turnen für Gräber und Urnen!”

Doch der Ehrgeiz war größer als alle Sprüche die sich gegen das Laufen richten könnten. Meine Leistung hat sich Stück für Stück erweitert und ich bin bis heute dabei geblieben. Doch nicht nur das Laufen hat mich gepackt, das Bloggen auch. Am zweiten August hab ich meinen ersten Blogbeitrag verfasst. Kurz und knapp, ich bin da…. doch seht selbst!

Meine Jahresbilanz

Monat Dauer Training(s) Distanz (km) Höhe (m) Kalorien (kcal) Tempo (km/h) (min/km)
Dez 2009 6:44 12 54,7 0 3166 8,11 07:23.9
Nov 2009 5:07 10 44 174 3388 8,57 07:00.15
Okt 2009 7:00 12 58,2 142 4431 8,3 07:13.48
Sep 2009 3:27 8 31,2 30 2441 9,03 06:38.86
Aug 2009 7:12 13 64,4 85 5034 8,95 06:42.36
Jul 2009 7:28 14 66 46 5127 8,82 06:48.38
Jun 2009 4:38 11 42,1 45 3307 9,09 06:36.15
Mai 2009 9:27 20 77,7 139 5889 8,21 07:18.41
Apr 2009 1:32 6 13 28 1000 8,5 07:03.5

Was hätte ich gerne

Für kommendes Jahr habe ich mir vorgenommen etwas gezielter zu trainieren und meine Distanzen zu erhöhen. Die Zeiten sind mir dabei “erstmal” egal. Außerdem möchte ich neue Strecken erkunden und dabei Spaß haben.

Desweiteren stört mich noch die Darstellung bei meinem Blog. Bei jeder Auflösung wird er anders dargestellt. Die mir zugetragenen Tipps konnte ich leider nicht umsetzen. Da mangelt es mir doch ein wenig an Verständnis. Trotzdem danke, lieber Christian. Ich werd mal schauen welcher Regentag mir die nötige Kompetenz verschafft.

Ich freue mich über jeden der in meinem Blog liest und auch mal das ein oder andere Kommentar hinterläßt. Allein dafür schon mal ein Danke!

Ich wünsche euch einen guten Start in das neue Jahr 2010!

Older Entries »