Richtiger Laufstil: So werden die Gelenke geschont

 

“Um weiterhin den Spaß am Laufen zu behalten ist ein richtiger Laufstil wichtig. Deswegen freue ich mich den Gastbeitrag von Orthoparc erhalten zu haben den ich hier gerne veröffentliche. Vielen Dank.”

 

Richtiger Laufstil: So werden die Gelenke geschont

Das Laufen ist die natürlichste Bewegung des Menschen: Für unsere Vorfahren waren Tagesstrecken von 30 Kilometern eher die Regel als die Ausnahme. Heute ist ein solches Pensum selbst für Hobbysportler undenkbar; viele Läufer klagen schon während eines sporadischen Lauftrainings über Schmerzen im Bewegungsapparat. Eine falsche Lauftechnik kann nicht nur dafür die Ursache sein, sondern langfristig vor allem den Gelenken einen erheblichen Schaden zufügen.

 

Schädigung der Gelenke ist nicht heilbar

Ein falscher Laufstil wird oftmals nicht bemerkt. Das ist fatal, weil dem Läufer außer Schmerzen kein gezielter Handlungsbedarf signalisiert wird und er eine mögliche Schädigung der Gelenke, die irreversibel ist, nicht erkennen kann. Dies bedeutet, dass bei ersten Schmerzen häufig nur die Symptome erkannt und behandelt werden können.

Ein wichtiger Indikator, der vieles über die möglicherweise falsche Lauftechnik verrät, ist der Aufsetzpunkt des Fußes: Hier kann im Wesentlichen zwischen drei verschiedenen Varianten unterschieden werden. Einige Läufer haben zuerst mit dem Vorderfuß Bodenberührung; andere treten etwa vollflächig mit dem ganzen Fuß auf, viele Läufer neigen dazu, den Fuß weit vor dem Schwerpunkt des Körpers aufzusetzen. Wird zu weit vorne aufgetreten, folgt fast unweigerlich ein Belastungsschub auf die Ferse. In der Konsequenz schlägt der Stoß ungefedert durch. Doch genau zu einer solchen Abfederung ist der Fuß eigentlich in der Lage. Idealerweise sollte etwa vollflächig und kurz vor dem Körperschwerpunkt aufgetreten werden. Wichtig dabei: Das jeweils betroffene Knie sollte leicht angewinkelt sein, um den Stoß besser absorbieren zu können.

 

Kurzer Schritt vor, langer Schritt hinter der Körpermitte

Nach dem Auftreten werden Bein und Hüfte komplett durchgestreckt. Abgestoßen wird mit dem Fußballen. Der Oberschenkel schwingt nach vorn, wogegen der Unterschenkel nur mitgezogen wird. Das Auftreten erfolgt dann wieder unmittelbar vor dem Schwerpunkt des Körpers. Bei der Laufbewegung ist der Oberkörper nur leicht nach vorn gebeugt. Zusammengefasst soll der Schritt nach vorn kurz und nach hinten lang ausgeführt werden, wenn die Mitte des Körpers das Ausgangsmaß darstellt. Ein solcher Laufstil schont nicht nur den Bewegungsapparat, sondern ist auch besonders effizient. So ist es möglich, mit demselben Kraftaufwand schneller zu laufen. Bergauf sollte allerdings eine leichte Variation stattfinden. Der Oberkörper wird etwas stärker nach vorn gebeugt, um die Balance zu halten. Der Aufsetzpunkt des Fußes wird hingegen nach hinten verschoben.

Umstellung zahlt sich aus

Die Gewöhnung an den neuen Laufstil wird anfangs Überwindung kosten und zunächst anstrengender sein, denn die Muskeln haben sich bereits auf die bisherige Lauftechnik eingestellt. Eine Umstellung lohnt sich aber längerfristig auf jeden Fall. Sie sollten allerdings vorab die eigene Haltung und Bewegung analysieren lassen. Hierzu empfehlen sich orthopädische Ärzte, die sich auf Sportmedizin spezialisiert haben. So bietet zum Beispiel die ORTHOPARC-Klinik eine umfangreiche Leistungsdiagnostik und -beratung, speziell auf den entsprechenden Typ zugeschnitten. Unterstützung könnte auch der Wechsel des Schuhwerks leisten: Viele Sportschuhe bieten zu wenig Bewegungsfreiheit und fördern eine falsche Technik. Der ideale Laufschuh sollte kaum spürbar sein und das natürliche Abknicken des Fußes keinesfalls verhindern.

Egal ob Sie nur gelegentlich eine kleine Runde drehen oder auf den nächsten Marathon trainieren, denken Sie an ausgiebiges Aufwärmen, richtige Bewegung, regelmäßige Koordinationsübungen und passendes Schuhwerk.

 

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Wechsel

Ziemlich glückselig kann ich euch sagen das “Baldur” ein Labrador bei uns eingezogen ist. Er kam als Welpe zu uns und es ist sehr schön fest zu stellen wie er die Welt kennenlernt. Anke kann es bezeugen. :-D

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Die Phasen wo wir nachts raus müssen sind zum Glück vorbei aber trotz allem stellt er den gewohnten Tagesablauf um. Er fordert Aufmerksamkeit, Hundeschule,am liebsten ganz viel Nahrung und seine Streicheleinheiten. Die Beständigkeit in der Erziehung ist dabei ein wichtiger Bestandteil auch wenn er noch so süß schaut.

Das dabei meine Läuferkarriere auf der Strecke bleibt nehme ich als gegeben und stört nicht. Dafür gibt es regelmäßige Spaziergänge. Das Läuferherz ist klein aber kann nicht vergessen sein.

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Obwohl viel Arbeit auf uns zugekommen ist haben wir die Entscheidung nie bereut. Ich kann durchaus von einer Erhöhung der Lebensqualität sprechen. Alleine wenn man zuhause begrüßt wird oder er sich freut mit uns zu spielen. Diese lebensbejahende Einstellung färbt ab. Die regelmäßigen Spaziergänge sind ein angenehmer Nebeneffekt. Sehr schön ist auch das er sich gut mit unseren zwei Katzen verträgt. Bis auf kleine Missverständnisse denn mit seiner Spielkultur haben es die zwei es nicht so. Aber ein gemeinsames Nickerchen ist genehm.

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Weniger schön ist ein Ereignis in der Familie. Diagnose Krebs hat uns alle ein wenig aus der Bahn geworfen. Man kennt diese Krankheit aber man macht sich keine Vorstellung das es in den eigenen Reihen vorkommen kann. Warum auch?

Aus Solidarität hab ich eine neue Frisur und hoffe das die Therapie noch dieses Jahr abgeschlossen werden kann. Die Prognosen zeigen bisher den Daumen nach oben also hoffe ich das es so bleibt.

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Die Gesichtsfusel sind dann auch noch weg gekommen.

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Run

Welche Umstände einen auch immer von zuhause wegführen aber Läufer trifft man überall. Nicht nur ein gemeinsamer Lauf sondern auch ein Fotoshooting bleiben mir in schöner Erinnerung. Danke Herr M. für die Bereitschaft. :-)

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Wo ich die Bilder sehe bekomme ich Lust drauf  mich auch mal so ablichten zu lassen.

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Neustart

Es ist nicht gleich ein Marathon (konnte ich eh noch nie) aber nach dem “go” ist das echt mal geil. Liebe Grundausdauer halte dich bereit.

runalyze.de1,9 km Dauerlauf am 07.06.2013
15:178:16/km134bpm3 hm

runalyze.de1,2 km Dauerlauf am 11.06.2013
7:175:58/km130bpm6 hm

runalyze.de2,1 km Dauerlauf am 11.06.2013
12:255:51/km158bpm5 hm

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Wie Bolt?

Wenn ich im meinem Umfeld erzähle was so manch einer mit seiner Freizeit anfängt artet das meist in verständnislosses Kopfschütteln aus. Wie zum Beispiel das 59 Menschen Ultrafreaks sich aufmachen zu einem 320 km Lauf bei 11700 Höhenmetern, sowie letzte Woche passiert.

Der Lauf nennt sich WiBoLT und geht von Wiesbaden nach Bonn über den Rheinsteig. Durch Steffen bin ich darauf aufmerksam geworden weil er die Teilnahme für einen guten Zweck (erfolgreich) genutzt hat.

Verrückt,verrückt und nochmals verrückt aber sehr faszinierend so eine Freizeitgestaltung. Anlass für mich, mir diese Freakshow mal aus der Nähe anzusehen insbesondere aber um Steffen anzufeuern. Also bin ich Freitag nach der Arbeit mit meinem Franzosen und allerlei Süßkram im Gepäck zum Rheinsteig gefahren um die Läufergemeinde abzufangen und als Mobile Versorgungsstelle kurzfristig das Hungerloch zu stillen. Der Plan geht auf und die Freude auf einen unverhofften Mohrenkopf Schaumkuss bleibt unvergesslich bei einem Läuferpärchen.

Später dann traf ich auf einen Teil von Steffen’s Supportteam das nach einem kurzen “Schnack” bei uns (das Monster hatte dann auch jetzt Feierabend)  im Wohnzimmer saß und wir die Zeit überbrückten bis zum nächsten Treffen mit Steffen auf der Strecke.

Ich hab so viele neue Eindrücke gewonnen z.B. wie man so nach 220 km aussieht und immer noch lächeln kann,wie jemand drei Stunden Autofahrt in Kauf nimmt um ein wenig mitzulaufen,…!

Alles zeigt mir ein großes Maß an Lebensfreude und es hat Spaß gemacht darin einzutauchen.

Auch wenn es nur laufen ist…!

 

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