Sinusläufer

Es geht nicht immer geradeaus

Archive for November, 2009

Rätsellauf

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Am Samstag haben wir mit Freunden zusammen,Outburst gespielt. Ein schon etwas älteres Brettspiel. Es geht darum die zehn Antworten zu finden die auf der Antwortkarte stehen. Eine entsprechende Frage vorausgehend natürlich.

Dabei ist die Idee eines Rätsels für den Blog entstanden und mein Freund hat sich bereiterklärt die Fragen auszuarbeiten. Am Sonntag abend hatte ich diese im Postfach und durfte erstmal selber raten. Mir gefallen die Fragen, hatte aber nicht längst auf jede Frage eine Antwort. Sven, ich danke Dir für deine Mühe.

Ich hoffe ihr habt Spaß an den Fragen. Die Antworten findet ihr hier:   Google, Yahoo, BingAsk oder  Wiki.  Ich bin mir aber sicher das ihr die Antworthilfe nicht benötigt. ;-)

Sendet mir eure Antworten unter cosinus(ät)sinuslaeufer.de ein!  Der die meisten Fragen richtig beantwortet hat,gewinnt. Sollten einige gleich liegen so entscheidet das Los. Der Sieger erhält ein Laufset. Es blinkt, es reflektiert und es transportiert.

Gewinne,Gewinne,Gewinne

Einsendeschluss ist Montag der 30.11.09.

So, und jetzt viel Vergnügen! :-)     :-)      :-)

1. Bei welcher Veranstaltung kommen viele Läufer zusammen?

a)Lauftreff

b)Laufmeeting

c)Laufsitzung

d)Lauftupperparty

2. Warum läuft ein Läufer?

a)Um im Notfall schneller vor der Polizei weglaufen zu können?

b)Um öfter von Zuhause weg zu sein?

c)Um sich fit zu halten?

d)Um die Gegend zu erkunden?

3. Was ist für den Läufer besonders wichtig?

a)Schuhwerk

b)Schuhkarton

c)Schuhcreme

d)Schuhputzer

4. Welche Aussage trifft zu?

a)Schwächung des Immunsystems durch die größere gefühlte Belastung bei Krankheiten wie Grippe und Erkältung.

b)Schwächung des Immunsystems durch die geringere gefühlte Belastung bei Krankheiten wie Grippe und Erkältung.

c)Stärkung des Immunsystems durch die geringere gefühlte Belastung bei Krankheiten wie Grippe und Erkältung.

d)Stärkung des Immunsystems durch die größere gefühlte Belastung bei Krankheiten wie Grippe und Erkältung.

5. In welchem Bereich sprechen wir von einer Mittelstrecke?

a)Zwischen 400 und 2000 m

b)Zwischen 800 und 2000 m

c)Zwischen 400 und 1909 m

d)Zwischen 800 und 1609 m

6. Wie viele Kalorien verbraucht ein 80kg schwerer Läufer bei 15 km/h pro Stunde?

a)900 kcal

b)1000 kcal

c)1100 kcal

d)1200 kcal

7. Welche der aufgeführten Techniken zählt nicht zu den Grundtechniken des Laufens?

a)Vorfußlauf

b)Ballenfußlauf

c)Mittelfußlauf

d)Rückfußlauf

8. In welchem Jahr wurde die Disziplin „Marathon“ bei Olympischen Spielen eingeführt?

a)1892

b)1896

c)1900

d)1904

9. Wie mussten Läufer in der Antike beim Stadionlauf laufen?

a)einmal längs durchs Stadion

b)einmal quer durchs Stadion

c)einmal diagonal durchs Stadion

d)eine Runde im Stadion

10. Wie lange ist die Distanz eines Marathonlaufes?

a)41995 m

b)42125 m

c)42195 m

d)42215 m

Written by Sinusläufer

November 24th, 2009 at 10:28 pm

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Erfahrungswerte

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Am Samstag war eigentlich der  Tag der langen Läufe aber ich kam irgendwie nicht auf  Touren. Aufgrund dessen gestaltete sich der Hausputz auch etwas langsamer als sonst. Danach bin ich auf der Couch eingeschlafen. Ich wollte mich eigentlich nur hinsetzen um mir meine Strecke zurecht zulegen.

Abends war ich voller Tatendrang , waren aber bei Freunden eingeladen. Unsere Freundin erzählte mir das man mit ihrem Laufband auch Berge laufen kann. Berge? So etwas muss ich doch gleich ausprobieren.  Also Schuhe aus und mal kurz die Berge hoch. Doch was wäre ich denn für ein Läufer wenn ich nicht mal ein wenig laufe. ;-)   Ich hab ein wenig mit dem Tempoeinstellungen gespielt und bin knappe 1,5 km gelaufen.

Aufgrund des Tempos und dem Radau beim auftreten wurde ich automatisch zum Vorderfußläufer.  Nach dem Lauf hatte ich eine direkte Belastung im Bereich des Wadenbeins gemerkt.

Heute morgen hatte ich die Anspannung beim Auftreten gemerkt und meine Tat schon bereut. Ich dachte mir schon fast das man auf Socken nicht die richtige Dämpfung hat. Aber das Kind war stärker. Es wäre wohl besser heute nicht zu laufen aber das Wetter lud regelrecht dazu ein. Mir stand ja noch der lange Lauf bevor. Kurzentschlossen bin ich raus ohne zu wissen wohin es gehen soll.

Während des Laufs hab ich es nicht geschafft mir ein Ziel zu stecken, sondern ich redete viel zu sehr mit mir.

Sind da Schmerzen, oder eine leichte Überbeanspruchung, mag ich eine Verletzung riskieren, übertreibe ich, es ist ja irgendwie windig, wohin lauf ich den jetzt, ich lauf den Feldweg, ach ne da sind mir zu viele Hunde, lauf ich da lang, ach die Beine werden irgendwie schwer,daheim gibt es Kaffee,du wolltest doch mindestens acht Kilometer laufen, aber heute nicht, belaste dich nicht zu stark, so langsam läuft es, Betriebstemperatur erreicht, die Sonne scheint, irgendwie möchten die Beine gar nicht mehr so richtig hoch, du magst doch nicht mehr, doch das kurze Stück noch, ich könnte ja auch gehen, gehen? ,na gut, heim, Kaffee

Kurz vor unserer Haustür hab ich noch das Rennen gegen unsere Katze verloren. Kommt von hinten und zieht locker links vorbei.
Von ihr hätte ich mehr Taktgefühl erwartet aber Belohnung gab es trotzdem. ;-)

Manchmal kommt man vor lauter Gedanken nicht zum laufen. Das ganze macht einen irgendwie unzufrieden mit gerade einmal vier Kilometern. Aber ich möchte mich ja nicht beklagen. Ich bin gelaufen…

In Zukunft werde ich auf jeden Fall nicht mehr mit Socken auf einem Laufband stehen und diese sich selbst erfüllenden Prophezeiungen mag ich auch nicht. Wenn ich mir Schmerzen einrede hab ich auch welche.

Written by Sinusläufer

November 22nd, 2009 at 6:13 pm

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…und wech

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Eigentlich wollte ich gestern nicht laufen gehen, ich habe es aber spontan einfach getan. Mal wieder die kurze Laufhose angezogen,schnell ein Ziel im Kopf zurechtgelegt und ab vor die Tür. Ich hatte vor, gemütliche knappe 5 km zum Rhein zu laufen.

Der Hinweg stellte sich als sehr trist heraus. Bürgersteiglauf an der Hauptverkehrsstrasse,Richtung Stadt. Aufgrund der Lichtverhältnisse hab ich mich für diesen unharmonischen Weg entschieden. Der andere Weg wäre teils durch den Wald und an den Sportanlagen vorbei gegangen aber leider komplett dunkel.

Am Rhein angekommen drehte ich schnell, der Biergarten hatte sowieso zu, und machte mich auf den Rückweg.

Einen guten Kilometer vor meinem heimatlichen Ziel bog ein Läufer vom Stadion auf meine Bürgersteig-Laufstrecke. Er war ungefähr 50 m vor mir und hatte ein gutes Tempo drauf. Besonders sein Laufstil ist mir aufgefallen. Er hob seine Beine stark an und es sah aus als würde er durch den Schnee laufen. Ich vermutete schon das er vielleicht Hürdenläufer sei.Er wirkte jung, dynamisch, schnell und sehr sportlich. Mit Sicherheit niemals Raucher. In meinem Kopf hatte der Läufer auch gleich einen Namen. Hannes konnte er nur heißen. ;-)

Irgendwie hatte ich mir im Kopf eingeredet, das ich ihm folgen müsse. Also mußte ich mein gemütliches Lauftempo erhöhen um ihm auch einigermaßen folgen zu können. Nach 500 m hatte ich ihn. Naja, die rote Fußgängerampel hatte mitgeholfen. Er drehte sich zu mir um, ein nicken und schon ging es weiter. Er wieder vorne weg. Der Abstand vergrößerte sich wieder und ich mußte nochmal nachlegen um dranbleiben zu können. Zwischendurch hab ich mich noch gefragt ob er mich überhaupt als Herausforderung sehen könnte. Kurz vor meiner Heimat bekam ich aber die Antwort. Nachdem der Abstand groß genug war und er vermutlich mein hecheln nicht mehr hören konnte, drehte er sich um. HA! Erwischt!

Ein schöner Anreiz mal wieder einen schnellen Laufabschnitt hinzulegen. Danke, lieber unbekannter Läufer.

Zeit:

Zwischenzeit:     17 min.      2,7 km

Endzeit:            28:42 min.  4,6 km

Danke, möchte ich euch aber auch mal sagen. Danke für diese wunderbare Bloggergemeinschaft.

Die mich zum denken anregen kann, mir Tipps gibt oder einfach mal zum lachen bringt.

Deshalb gibt es jetzt mal virtuell für jeden Schokolade.

IMG_9337

Written by Sinusläufer

November 17th, 2009 at 10:42 pm

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Zwei Ziele ein Weg

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Da der Wetterbote uns ein warmes Wetter voraus gesagt hat hatte ich heute auf einen schönen Lauf gehofft. Die Fragen waren jetzt nur noch: Wann? Wohin?

Ich überlegte gestern schon einen schönen Lauf durch die Weinberge zu machen. Aber dafür müsste ich erstmal einige Automeilen zurücklegen. Heute Mittag war das Wetter ein wenig unbeständig und ich entschied die Weinberge erstmal hinten anzustellen. Wenn ich schon mit dem PKW zur Laufstrecke fahre dann möchte ich auch die Aussicht genießen und schöne Bilder machen.

Heute startete der Tag sehr langsam. Nachdem ich viel zu spät aus dem Bett gefallen bin, meine bessere Hälfte war schon laufen,ging ich nach der Tasse Kaffee erstmal Brötchen holen. Ein ausgiebiges Frühstück folgte und ich versank erst einmal in der Runnersworld.

Gegen 15:00 Uhr hatte es die Sonne wieder geschafft sich durchzusetzen. Jetzt hatte ich den ganzen Tag vertrödelt. Also hab ich mich an der Wii erstmal mit Tennis warm gemacht um dann gegen 16:00 Uhr meinen Lauf zu starten. Etwas Sonne wollte ich ja schon haben. Im Dunkeln kann ich auch wieder unter der Woche laufen.

Ich steckte mir zwei Ziele:

  1. Ich komme erst wieder wenn ich das Rammstein-Album komplett gehört habe

  2. Höhenmeter müssen dabei sein

Also machte ich mich erstmal nach oben um meiner Anforderung gerecht zu werden. Schön gemütlich, ich möchte mich ja nicht schon am Anfang verausgaben. Ich hatte mir oben vorgenommen ein wenig zu pausieren um die Sicht zu genießen aber dafür hatte ich noch zu viel Puste. *hähähä*

Zwei Bilder und weiter….

ObenOben1

Jetzt ging es weiter Richtung…… ich hatte keine Ahnung……ich wollte ja nur hoch!

Also erstmal die Straße weiter….als ich dann aber auf eine stark befahrene L kam,bin ich kurzerhand auf einen Feldweg gewechselt. An einem Bauernhof und grünen Wiesen

Foto129

vorbei stand ich plötzlich vor der Entscheidung links oder rechts. Das mir das mitten im Lauf passieren muss. So spontan bin ich dann auch nicht. ;-)

Ich schaue mich um, orientiere mich und sehe von links eine Läuferin kommen. Also bin ich nach links, wo die herkommt kann es nicht so verkehrt sein.

Als wir uns begegneten, lächeln wir beide freundlich und ich hatte das Gefühl das wir beide froh waren nicht alleine so verrückt zu sein durch die Felder zu laufen. Außerdem freue ich mich immer wenn ich Läufer-innen sehe weil mir das eher selten passiert.

Jetzt ging es weiter den Feldweg entlang, notgedrungen nochmal kurz an der Landesstrasse entlang um dann den Weg auf bekannte Strecke zu lenken.

Nach guten 54 min. entspanntem laufen war ich gut einen Kilometer von zu hause entfernt. Hmmm, da könnte man doch….. und ehe ich noch dachte hab ich schon auf’s Gas gedrückt. Ein neuer Stundenrekord ist doch sicher gut für das Ego. Denn letzten Kilometer konnte ich dann unter 6 min. laufen und mir hat es wahnsinnig Spaß gemacht meinen Schildkrötenlauf zeitlich aufzuholen.

Eine Stunde bei 8,548 Kilometern. Zusätzlich darf ich mich über 120 Höhenmeter und einem richtig schönen Lauf freuen. Das Rammstein-Album kenne ich auch jetzt komplett und bin begeistert.

Written by Sinusläufer

November 14th, 2009 at 8:16 pm

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Fotografie

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Das heutige Wort Kamera leitet sich vom lateinischen Camera obscura (dunkler Raum) ab.

Doch was ist eine Camera obscura?

In einem komplett dunklen Raum befindet sich ein Loch in der Mitte einer Seitenwand.

Auf der gegenüber liegenden Wand entsteht als Projektion ein auf dem Kopf stehendes, spiegelverkehrtes Abbild der Umgebung des Raumes. Je kleiner das Loch, um so schärfer, aber leider auch um so dunkler die Abbildung.

Lochkamera

camera_obscura

Mit Gesetzen der Optik hatte man sich schon ca. 330 v. Chr. beschäftigt.

Später wurden in dem Loch mit Linsen gearbeitet. Mittels dieser Linse läßt sich der Brennpunkt einstellen um somit ein schärfers Bild zu erhalten.

Siehe hier:

Linse

linse

Das ist immer noch das Grundprinzip der heutigen Kamera.

Doch damit hat man noch keine bleibenden Bilder gemacht.

Die ersten Aufnahmen sind im 19.Jahrhundert entstanden. Mittels diversen chemischen Substanzen wie  eine Natriumthiosulfatlösung oder speziellem Asphaltlack. Das ganze klingt alles noch sehr abenteuerlich. Erst recht wenn es hier noch um Belichtungszeiten von acht Stunden geht.

Es wurde ausprobiert, die chemischen Elemente wurden ausgetauscht und so veränderte sich die Belichtungsdauer und die Bildqualität zum positiven.

Man stellt sich gar nicht vor wie viele Menschen daran beteiligt waren. Wieviel Zeit die investiert haben bis es zu solch einer für uns selbstverständlichen Sache kam wie der heutigen Digitalkamera.

1990 dann doch endlich gab es die erste kommerziell erhältliche Digitalkamera. Ob die natürlich an die Bildqualität von damaligen Kameras herankam laß ich jetzt mal im Raum stehen.

Die digitale Welt ist gar nicht soviel anders. Das einzige was sich geändert hat ist das Speichermedium. Das Prinzip der Camera obscura bleibt erhalten. Ob die Digitalisierung für den Otto-Normal-Verbraucher wirklich ein Vorteil war für bessere Bilder? Ich finde, jetzt hat er noch mehr Knöpfe zum verstellen. ;-)

Kamera

fotoapparat01

Doch wie funktioniert das digitale Speichermedium?

Das Schlüsselwort heißt hier CCD (Charge coupled Device). Dieses Bauteil sitzt hinter dem Objektiv und sammelt die verschiedenen Lichtsignale um diese in elektronische Signale umzuwandeln.

Natürlich gibt es gerade bei diesen Chips große Qualitätsunterschiede. Ein Nachteil ist somit bei günstigen Chips das diese ein eigenrauschen entwickeln. Dieses Rauschen legt sich somit auf das Bild was sich wiederrum in der Bildqualität wiederspiegelt.

Wieder spiegelt…. Spiegel?

Ah, wer weiß es ? Was ist Spiegelreflex?

Mittels einer Spiegelreflexkamera kann ich direkt durch das Objektiv schauen anstatt durch meinen Sucher. Somit kann ich mein Motiv optimal auswählen. Doch was erklär ich. Seht selbst:

Sucher-Kamera

sucherkamera

Spiegelreflex

spiegelreflexkamera

Ich glaube ich habe mich bei diesem Thema ein wenig verlaufen. Zu jedem Absatz hätte ich aufgrund der Informationsflut ein eigenes Thema machen können. Hoffentlich erscheint es nicht zu verwirrend!

Written by Sinusläufer

November 11th, 2009 at 10:31 pm

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